Montessori-Pädagogik

Maria Montessori

Maria Montessori (1870-1952) war Italiens erste Ärztin, sie war Naturwissenschaftlerin und Reformpädagogin. Aus ihren frühen Erfahrungen mit Kindern entwickelte sie eine Pädagogik, die ihnen selbstständiges Lernen ermöglicht. Die Wertschätzung des Kindes, die Achtung seiner Persönlichkeit und Individualität sind Grundgedanken ihrer Arbeit.

Montessori erkannte, dass jedes Kind die kreative Kraft besitzt, aktiv seine Persönlichkeit aufzubauen - „Baumeister seines Selbst“ zu sein. Sie sieht Erziehung als Unterstützung zur Entwicklung nach dem Motto: „Hilf mir, es selbst zu tun“.

Im Januar 1907 eröffnete Maria Montessori in Rom eine Tagesstätte für geistig gesunde Kinder, aber aus sozial schwachen Familien, die so genannte „Casa dei Bambini“ („Kinderhaus“).

Das erste Kinderhaus Deutschlands entstand 1917 in Berlin, die erste Montessori-Schule 1924 in Jena.

Maria Montessori
Montessori Material

Theodor Friedrich Hellbrügge

Theodor Friedrich Hellbrügge (1919-2014) war Kinderarzt und Begründer der modernen Sozialpädiatrie. Er leitete bis zu seiner Emeritierung den ersten Lehrstuhl für Sozialpädiatrie in Deutschland an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

1968 gründete er die „Aktion Sonnenschein – Hilfe für das mehrfach behinderte Kind“ und das Kinderzentrum in München, nach dessen Vorbild mehr als 200 Sozialpädiatrische Zentren im In- und Ausland entstanden.

Durch seinen Einsatz entstanden 1972 die Montessori-Schule und das Kinderhaus in Sendling. Er ist sozusagen der Vater der Schule an der Reutberger Straße.

1991 gründete er die Theodor-Hellbrügge-Stiftung zur Förderung der Sozialpädiatrie in Wissenschaft, Forschung und Lehre.

Am 21. Januar 2014 starb Professor Theodor Hellbrügge mit 94 Jahren.

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